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EFER18 > FUNK 29.10.14 08:08l 90 Lines 3869 Bytes #999 (0) @ DL
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Subj: "Mobilfunkpille" gegen Angst vor Mobilfunk ;-)
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*28.10.2014*
*"Mobilfunkpille" gegen Angst vor Mobilfunk ;-)*
Eine originelle Aktion hat das österreichische "Forum
Mobilkommunikation" <http://www.fmk.at/>(FMK) gestartet: Das FMK stellt
eine "Mobilfunkpille"
<http://www.ots.at/anhang/2014/10/21/OBS/OBS_20141021_OBS0010.layout.jpg>vor,
die helfen soll, unbegründete Ãängste vor Mobilfunkmasten zu beseitigen.
Die Aktion richtet sich vor allem an Personen, die glauben,
"elektrosensibel" zu sein und sich durch elektromagnetische Felder von
Funkanlagen in ihrer Gesundheit beeinträchtigt fühlen.
In einer handliche Pillenschachtel werden dem geneigten
"Elektrosensiblen" ein Blisterpack mit 18 Dragees und ein umfangreicher
"Beipackzettel" geboten.
Natürlich enthalten die Pillen keinen medizinischen Wirkstoff (es
handelt sich um harmlose Minzbonbons). Der "Wirkstoff" befindet sich
vielmehr im Beipackzettel. Darin wird in leicht verständlicher Weise
dargestellt, dass nach wissenschaftlichem Kenntnisstand kein
Zusammenhang zwischen den elektromagnetischen Feldern von
Mobilfunkanlagen und den Beschwerden von vermeintlich "elektrosensiblen"
Personen besteht. In diesem Zusammenhang wird insbesondere wird auf das
Factsheed Nr. 296
<http://www.who.int/peh-emf/publications/facts/ehs_fs_296_german.pdf>der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahre 2005 verwiesen.
In einer Pressemitteilung des FMK heißt es dazu:
/"Die Idee zur Mobilfunkpille hat einen sehr ernst zu nehmenden
Hintergrund: Immer wieder werden unbegründete Ãängste vor Mobilfunk
geschürt. Dabei wird bedenkenlos in Kauf genommen, dass Menschen
aufgrund von völlig überzogenen "Warnungen" glauben, etwa an
Elektrohypersensibilität (EHS) zu leiden. Die WHO widmet deshalb
diesem Thema das Factsheet Nr. 296 und mahnt, dass Informationen
(...) die klare Aussage enthalten sollten, dass es keine
wissenschaftlichen Belege für die Annahme eines Zusammenhangs
zwischen EHS und der Einwirkung von Mobilfunkfeldern gibt./
/(...) Trotz breiter wissenschaftlicher Datenlage sind deshalb
manche Menschen der Meinung, Mobilfunkstationen, Handys und
Smartphones hätten aufgrund der elektromagnetischen Felder, die sie
bei Sendebetrieb aussenden, einen negativen Einfluss auf die
Gesundheit. //*Doch nicht die Felder selbst, sondern, so die WHO,
die geschürte Angst davor kann die Gesundheit beeinflussen und im
schlimmsten Fall sogar tatsächliche, unspezifische Symptome
auslösen.*//Durch sachliche und wissenschaftlich fundierte
Information, wie im Beipackzettel der Mobilfunkpille nachlesbar,
lassen sich Risiken vernünftig beurteilen und diese Ãängste
abbauen."/(Ende des Zitats, Fettung von uns)
Auch Amateur- und CB-Funker kennen das Problem, dass verängstigte
Nachbarn beim Anblick einer Funkantenne plötzlich über gesundheitliche
Beschwerden klagen. Eine "Mobilfunkpille" könnte auch in solchen Fällen
nützlich sein. Leider nennt das FMK keine Bezugsquelle für seine Pillen.
Das Projekt dürfte aber durchaus geeignet sein, bastelfreudigen
Funkfreunden als Anregung zu dienen... ;-)
Das (deutschsprachige) Factsheet Nr. 296 der WHO kann im Internet unter
http://www.who.int/peh-emf/publications/facts/ehs_fs_296_german.pdfheruntergeladen
werden.
- wolf -
© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de <http://www.funkmagazin.de>
Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche
Medien (z.B. CB-Clubzeitungen, CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio)
übernommen werden.
Quelle: http://www.funkmagazin.de/281014.htm
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<=== Regio-Net-DL ===> fuer alle eine gute Idee
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